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Schildkröten, die derzeit gesund gepflegt werden |
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Stand
August 2010 |
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Zeichenerklärung:
1.0 = männliches Tier
0.1 = weibliches Tier
0.0.1 = Geschlecht lässt sich noch nicht bestimmen
A-NH = Auffangstation
Nordhessen
A-BO = Auffangstation Bodenseekreis
(Transportmöglichkeiten NH/BO bestehen jeweils)
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"Thaddeus"
1.0 Trachemys scripta
scripta - Mix
(Gelbwangenschmuckschildkröte - Mischling) A-NH
Panzerlänge 16 cm, 688 g
Da er durch einige Hände gegangen ist, nie artgerecht gehalten wurde,
einen missglückten Teichaufenthalt durch hat und in der Vergangenheit
öfters Lungenprobleme/ - entzündungen hatte, ist das Lungengewebe
geschädigt. Bei uns brachen
bei einer Wassertemperatur unter 18 Grad die Probleme erneut aus, weshalb
er keine Winterruhe durchgeführt hat. Für die Zukunft sollte evtl. auch erstmal ausprobiert werden, wie er eine verminderte Aktivitätsphase
verkraftet.
Wenn, sollte er
nur mit einer größeren Gruppe Weibchen gehalten werden, ansonsten besser
Einzelhaltung, da er sich in kleinen Gruppen meist eine Dame aussucht, zu
der er dann auch etwas ruppig wird und auch mal zu beißt. Thaddeus ist für
die Außenhaltung nicht geeignet.
Im August 2010 kam
sein Nierenproblem wieder zum Vorschein und er kam erneut auf die
Krankenstation. |
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"Johanna"
0.1 Graptemys p.
pseudogeographica x p. kohnii
(Höckerschildkröte
Mischling) A-BO
Panzerlänge 22 cm, 1159 g
Johanna wurde in einem
Fischzuchtbetrieb beim Ablassen eines
Teiches entdeckt. Wie lange sie dort schon war ist unbekannt.
Die machte einen guten Eindruck und fraß, hatte aber kaum Kotabsatz und
schied
kleine Steinchen und eine schmale Gummikappe aus.
Um evtl. Fremdkörper, welche die Darmtätigkeit blockieren könnten,
festzustellen
wurde Johanna geröngt. Es wurde jedoch nichts bedenkliches festgestellt.
Nachdem
die lang ersehnte Kotprobe dann doch kam, wurde ein mittelgradiger
Hexamitenbefall
festgestellt und behandelt. Noch während der Behandlung hat sie plötzlich
die Horn-
schneide des Unterkiefers komplett verloren. Auch die obere Hornschneide
ist recht
elastisch. Offenbar liegen mehrere gesundheitliche Probleme vor, die wir
in Angriff
nehmen müssen. |
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"Zippi"
0.1 Graptemys ouachitensis
(Ouachita-Höckerschildkröte) A-NH
Panzerlänge 17 cm, 630 g |
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"Josefine"
0.1 Trachemys scripta
elegans
(Rotwangenschmuckschildkröte) A-NH
Panzerlänge 19 cm, 1047 g
Sie wurde als Fundtier bei uns abgegeben.
Ihre Verletzungen am Kopf werden derzeit behandelt.
Das größere Übel ist leider das wiederkehrende sehr
heftige Anschwellen
eines Beines. Wir hoffen die Ursache
dafür zu finden und entsprechend
behandeln zu können.
Der Grund für das
geschwollene Bein ist nun bekannt: es ist gebrochen und
verschoben. Elle und Speiche sind zudem angerissen.
Der Knochenbau ist sehr mangelhaft. Vermutlich auf lange falsche Haltung
zurückzuführen oder auf eine tumoröse Geschichte.
Eine Biopsie brachte die traurige
Diagnose: Josefine hat Krebs.
Dazu kommt noch eine Infektion .
Sie wird somit bei uns bleiben und einen schönen Lebensabend bekommen.
Die Infektion kann man versuchen zu bekämpfen, aber den Krebs kann man
leider nicht mehr aufhalten. Sollte der Tag kommen, ab dem es ihr schlecht
geht, werden wir sie erlösen lassen.
Ganz spontan haben sich einige Leute bereiterklärt zu helfen und es kam
auch
eine Patenschaft zustande. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich! |
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"Lotte"
0.1 Trachemys scripta
scripta - Mix
(Gelbwangenschmuckschildkröte - Mischling) A-NH
Panzerlänge 20,5 cm, 1382 g
Lotte ist wahrscheinlich mal irgendwo herunter gefallen bzw. hat sich den
Panzer angeschlagen.
Durch diese Verletzung konnten Keime zwischen die Panzerplatten und den
Knochen wandern,
was zu einer Infektion führte, die nicht behandelt wurde.
Dadurch wurden große Teile des Rückenpanzers abgestoßen, so dass nun der
Knochen frei liegt. Ihre Füße sind verbrannt und der Bauchpanzer weist
kleine Blutergüsse auf, die evtl. auch von der Infektion stammen.
In diesem Zustand wurde Lotte in einem Tierheim abgegeben und kam von dort
zu uns.
Lotte war dehydriert und verweigert die Nahrungsaufnahme.
Neue Bilder von Lotte - Stand Juli
2007

Auch wenn diese Bilder immer noch
erschreckend wirken - Lotte´s Heilung
macht Fortschritte. Die Wunden am Panzer beginnen sich langsam zu
schließen,
sehr langsam, aber immerhin. Darüber freuen wir uns natürlich sehr!
Da Lotte jeden Tag einen frischen Verband, Salben und auch immer wieder
Spritzen
braucht, wären wir sehr froh für sie einen Paten zu finden, der bereit
wäre, ihre
weitere Behandlung mit zu unterstützen.
Lotte - Stand November 2007
Langsam beginnen sich neue
Panzerplatten zu bilden.
Lotte - Stand Dezember 2008

Der Panzer regeneriert sich weiterhin.
Entzündungen oder offene Wunden sind keine mehr vorhanden. |
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"Bärbel"
0.1 Pseudemys nelsoni
(Florida-Rotbauch-Schmuckschildkröte / Nelsons
Schmuckschildkröte) A-NH
Panzerlänge 15 cm, 607 g
Auch
Bärbel ist eines unserer Sorgenkinder.
Wir haben sie aus einem Tierheim zu uns geholt. Sie hat
Häutungsprobleme und
ihr Panzer ist deformiert. Ihre Augen sind geschwollen und sie hat
Koordinationsprobleme
mit den Beinen und macht einen schwachen Eindruck.
Lt. Angabe des THs hatte sie etwas am Schnabel und deshalb wurde dieser
abgefräst.
Da Bärbel großzügig mit Methylviolett behandelt wurde (nicht von uns!),
ist es fast unmöglich,
die Panzerprobleme zu begutachten, Es ist ja leider alles violett
eingefärbt.
Wir versuchen Lotte Schritt für Schritt wieder ans Schwimmen zu gewöhnen.
Sie hat
ein "behindertengerechtes" Becken, in dem sie nicht ertrinken kann, wenn
sie umfällt.
Ob es möglich ist, die Koordination der Schwimmbewegungen aufzubauen ist
noch unklar. |
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"Wilma"
0.1 Trachemys scripta
scripta
(Gelbwangenschmuckschildkröte) A-NH
Panzerlänge 21 cm, 1611 g
Wilma ist eines unserer Sorgenkinder.
Sie wurde am 20.03.05 von einem Tierarzt aus Han. Münden in unsere Obhut
gegeben.
Wilma stammt aus einer nicht artgerechten und verschmutzten Haltung.
Ein Freund ihres Vorbesitzers hatte das kranke Tier aus Mitleid
mitgenommen und beim Tierarzt abgegeben.
Ihr Zustand war damals sehr schlecht.
Wilma leidet unter bakteriellen Infektionen, Vitaminmangel und Ödeme.
Eine Blutuntersuchung ergab, dass sie viel zu hohe Leberwerte hat.
Beim Panzerplattenwechsel kommen immer wieder alte Nekrosen zum Vorschein.
Wilma wird ihr Leben lang unter
medizinischer Betreuung bleiben müssen. Wir sind stehts um ihre Gesundheit
bemüht und hoffen, dass wir ihr noch möglichst viele Lebensjahre
ermöglichen können.
Wilma hat bei uns ihren festen Platz bekommen und wird nicht vermittelt.
Da der medizinische Aufwand sehr hoch ist, haben wir für Wilma
Patenschaften eingerichtet.
Mehr darüber gibt´s unter dem Menuepunkt
"Patenschaften" zu erfahren. |
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